Meine Lyrikecke im Traumschloss
   
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  Liebesgedichte XXI
 

 
 Liebesgedichte XXI

Traumnacht
• Du mein Alles
• Schminke der Nacht
• Liebeswurzeln
• Liebesfrühstück



 
Traumnacht

Samtverbrämter Abendhimmel,
Jasmin bezirzt die laue Nacht.
Du hast in meinen Traum gefunden,
ich hab dir darin Platz gemacht.

Die zärtlichsten Gefühle rollen
wie Meereswellen an den Strand,
flüstern sich tief in unsre Sinne;
Traumphantasie färbt den Verstand.

Unsere Nacht auf Wolkenkissen
trägt Stickerei mit Sternenglanz.
Dein Traumleib nähert sich mir zärtlich,
Innigkeit führt beim Liebestanz.

Selig verschmolzen ineinander
ruht deine Hand auf meinem Herz.
Der Morgen pflückt uns auseinander,
zurück bleibt leis ein süßer Schmerz.

Träumend geh’n wir durch den Alltag,
wohl wissend um die nächste Nacht.
Du wirst erneut im Traum mich finden,
ich hab dir wieder Platz gemacht.

© Helga Boban ~ Schlossfee 31.05.2007






Du mein Alles

Du meine Oase in der Wüste,
du Tränke für mein Seelenherz,
du Bäuchlein für mein Wohlbefinden,
du Droge gegen Alltags-Schmerz.

Du Farbpalette meiner Tage,
du Akku für die pralle Nacht,
du Magier unsrer Zauberstunden,
mein Ritter in der Bettenschlacht.

Du Sonnenbarke meiner Träume,
du Spielmobil der Heiterkeit,
du Nil des glatten Lebensflusses,
mein Sprudelbad der Sinnlichkeit.

© Helga Boban ~ Schlossfee 10.06.2007






Schminke der Nacht

Rosige Gedanken färben die Wangen,
Puder der Freude legt sich aufs Gesicht.
Unter zärtlichen Küssen erblühen die Lippen.
Geschminkt für die Nacht,
strahlend und schlicht.

© Helga Boban ~ Schlossfee 30.05.2007







Liebeswurzeln

In voller Reife stehn zwei Buchen,
gar prachtvoll sind sie anzuschaun.
Ihre Kronen, ihre Stämme,
sind getrennt durch einen Zaun.

Unzählige Jahre neigen beide
sich in Innigkeit tief zu.
Umarmen sich bei günst’gen Winden,
träumen dabei vom „ICH und DU“.

Nur brisenlange dürfen tauschen
die beiden ihre Zärtlichkeit.
Dann reißt der Wind sie auseinander
für eine kleine Ewigkeit.

Schon sinkt die Sonne rot im Westen,
Natur hält sacht den Atem an.
Behutsam senkt sich still der Abend,
Sterne und Mond beziehn die Bahn.

Zutiefst verborgen, weit im Erdreich,
wohin kein Menschenauge reicht,
kriechen zwei Wurzeln zueinander,
verzweigen sich in Innigkeit.

Nicht alles was du klar erschaun kannst,
ist in Wahrheit was es scheint.
Oft trennt das Leben sichtbar Wege,
doch innerlich sind ZWEI vereint.



© Helga Boban ~ Schlossfee 06.04.2007







Liebesfrühstück

Ein duftig warmes Knusperbrötchen
reich ich mit einem Lächeln dir.
Ich zehr noch von den Liebesstunden,
wohlig warm ruhn sie in mir.

Träufle dir Honig auf die Schnitte,
süß soll der Morgen für dich sein.
So süß wie unsre Liebe schmeckte
beim Flackerlicht im Kerzenschein.

Heiß fließt der Kaffee in die Tasse,
mit einem Kuss kredenz ich ihn.
Viel heißer trank ich deine Küsse,
verglüh’n wollt ich heut Nacht darin.

Ach Liebster, deine Augen künden
mir Lust, gespeist mit Dynamit.
Lass uns das Frühstück doch vergessen,
still’n wir den Liebesappetit.

© Helga Boban ~ Schlossfee 07.07.2007








 
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