Meine Lyrikecke im Traumschloss
   
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  Erotische Gedichte III
 


Erotische Gedichte III

• Mein Negligee
• Manneszierde






Acrylgemälde von Steve Falkenberg


Mein Negligee

Hör deinen Schritt schon auf der Treppe
und mein Herz pocht wie verrückt,
schnell noch in den Spiegel schauen,
ob dich mein Negligee verzückt?

Einen Hauch Parfüm auftragen,
auf die Hände, Hals und Brust,
in das Nichts von Nachthemd gleiten,
denn ich erwarte dich voll Lust.

Strahlend kommst du in das Zimmer,
raunst:“Verflucht, gut siehst du aus“.
Bezirzend gleit ich dir entgegen,
schäl dich aus dem Sakko raus.

Fleischig prallen meine Formen
durch den Hauch aus Stoff und Duft,
zärtlich sinkst du vor mir nieder,
wir ringen beide tief nach Luft.

Nestelnd knöpf ich dir dein Hemd auf,
die Hose fliegt gleich hinterher,
du windest mich aus meinem Hemdchen,
blanke Haut gefällt dir mehr. 

Mein Negligee tat seine Dienste,
war nur als Vorspeise gedacht,
das Menue das ich dir „kochte“,
verspeist genüßlich du heut’ Nacht.

© Schlossfee 20.04.2006









Manneszierde

Manneszierde – klein und schmächtig -
ruhend auf der Seite liegt.
Doch ich kenn ihn groß und prächtig,
herrlich lebhaft und vergnügt.

Stets um Liebe nachersuchend,
stets um Einsatz er sich müht,
stets erotisch sich versuchend,
stets im Wachstum, selten müd’.

Wie olympisch deine Formen,
wie ein Felsendom gebaut,
wie nach DIN sind deine Normen,
herrlich dehnbar deine Haut.

Laß dich streicheln und dich kosen
und gewähr mir deine Gunst,
zeig mir deine Lieblingsposen,
Magier der Liebeskunst.

© Schlossfee 22.04.2006


 
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